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Fischen im Lechtal

In der Mitte entspringt ein Fluss. In diesem Fall meinen wir aber nicht Montana, sondern unser ursprüngliches Tiroler Lechtal. Der Lech im Naturpark Tiroler Lech gilt als einer der letzten Wildflüsse Westeuropas und weist noch ein weitgehend natürliches und unverbautes Flussbett auf. Angler und Fischer wissen diese Voraussetzungen durchaus zu schätzen, denn im Lechtal fließt der wilde Lech noch frei, ohne Dämme, Stauungen und künstlich angelegte Wasserwege.

Petri Heil!

Am Oberlauf des Lechs, bei Stanzach finden Fischer beste Bedingungen und ein ausgezeichnetes Fischgewässer sowie Angelrevier, das ruhige Plätze an idyllischen Ufern, aber auch spannende Stromschnellen bietet.

Auf einer Länge von ca. 60 km bahnt sich der türkisfarbene Lech seinen Weg von der Vorarlberger Grenze durch das Tiroler Lechtal. Beruhigend und anmutig stimmen die Impressionen der Lechlandschaft und seiner Seitenbäche.

Fischen und Angeln im Lechtal

Bestimmungen für das Angeln im Lechtal

Wildfluss Lech Häselgehr Fun Rafting
Schonzeit & Schonmaß
  • Bachforelle: 01.10. - 28.02. 30 – 40 cm (Kleinere und größere Bachforellen dürfen nicht entnommen werden)
  • Regenbogenforelle: 01.10. - 28.02. - ab 30cm

Fischereikarte

Die Zone I unseres Reviers – der Tiroler Lech (rechtes Ufer) – zeichnet sich durch gute Begehbarkeit und viel Platz zum Fliegenfischen aus. Die Zone II - der Namlosbach – beginnt mit einer wilden aber teilweise begehbaren abenteuerlichen Schlucht und wird in Richtung Mündung in den Lech zunehmend sanfter und ebenfalls leicht begehbar. Das richtige Eldorado für Spin- und Fliegenfischer.

Am Namlosbach (Zone II) ist die Entnahme von 2 Edelfischen erlaubt
Unsere Gäste können dort sowohl mit der Spin- als auch Fliegenrute ihrem Naturerlebnis nachgehen.
Am Lech-Revier (Zone I) gilt Fly Only – Catch & Release
Warum nur mit der Fliege fischen? „Vor allem größere Fische sind mit der Spinnangel oft leichter zu überlisten als mit der Fliege. Reine Bachforellengewässer verlieren deshalb schnell an Qualität, sobald sie nicht nur mit der Fliege, sondern auch mit Blinker und Streamer befischt werden. Meist wird nämlich sofort zur Spinnangel gegriffen, wenn sich mit der Fliege keine größeren Erfolge einstellen. Da auch kleine Bachforellen oft große Spinnköder annehmen, sind die Gewässer rasch von verangelten Jungfischen bevölkert. Laichfähige Großforellen fehlen bald ganz, da sie besonders intensiven Nachstellungen ausgesetzt sind. … Daher sollte man die Spinnangelei in Gewässern, die vorwiegend mit Bachforellen besetzt sind, verbieten oder zumindest drastisch beschränken.“ So kann man es bei Erich Stoll und Hans Gebetsroither in „Hohe Schule auf Äschen und Forellen“ nachlesen.
Warum Catch & Release? Wir betreiben eine nachhaltige Bewirtschaftung unseres Reviers. Seit Jahren setzen wir nachhaltige Aufzuchtstandards um. Der Besatz erfolgt daher mittels Cocooning, Artificial-Nests und einsömmerigem Material. Diese Besatzfische werden nach Möglichkeit aus dem Lech-System entnommen. Damit entsteht Wildfischnachwuchs statt Zuchtfischnachwuchs. Darüber hinaus setzen wir uns für die Wiederherstellung und Pflege von Laichhabitaten, Aufklärung und Schulung ein. Die Fischerei folgt seit Jahren strengen Regeln zum schonenden und weidgerechten Umgang mit gefangenen Fischen. Trotz dieser Standards ist der Bestand an Fischen in den Lech Revieren noch nicht zufriedenstellend. Daher setzen wir mit Fly Only – Catch & Release nun weitere Maßnahmen, die die Erholung des Fischbestandes fördern.
Unser Ziel ist, das natürliche Laichverhalten soweit und solange anzukurbeln, dass künstlicher Besatz unserer Gewässer mit befruchteten Eiern (Cocooning, Artificial Nesting), Brütlingen und einsömmerigen Setzlingen nicht mehr nötig ist.
Die Erhaltung eines ausreichenden Bestandes laichfähiger Fische zur Sicherung des natürlichen Nachwuchses steht deshalb im Vordergrund unserer hegerischen Bemühungen.
Aus diesen Gründen gilt an diesem Abschnitt der „Catch & Release“ Standard solange, bis wir unser Ziel erreicht haben und der Fischbestand der Tragfähigkeit (Carrying Capacity) des Reviers entspricht.
Wir bitten um Ihr Verständnis und Unterstützung unserer Bemühungen durch Einhaltung der Regeln.

Zum Angeln im Lechtal muss eine Tageskarte sowie die Tiroler Gastfischerkarte erworben werden. Deine Angelgenehmigung und die Fischereikarte erhältst du im Tourismusbüro Stanzach.

Preise

FischereikartePreis
Zone I Lech (Fly Only, keine Entnahme) und Zone II Namlosbach € 40,-
Zone II Namlosbach€ 25,-
Tiroler Gastfischerkarte (gültig 14 Tage)€ 25,-
Lechtal Tourismus | Info Büro Stanzach

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Touristinformation/-büro

Stanzach

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Wie du deinen Lechtal Urlaub noch erleben kannst