Die erste Kapelle in Boden wird 1742 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1808 gab der Erzbischof die Erlaubnis, dass in der Kapelle Messopfer dargebracht werden dürfen. Kurz nach der Kaplaneistiftung, wurde der erste Kaplan, Johann Leitgeb, nach Boden beordert. In den folgenden Jahren baute man eine Sakristei an, eine Kanzel und ein Holztürmchen mit zwei Glöckchen.
1838 erfolgte der Kirchenneubau nach dem Plan von Anton Falger aus Elbigenalp. Die Barock-Orgel der Kirche stammt aus Häselgehr und dürfte die älteste Orgel im Bezirk Reutte sein. Sie wurde 1843 von den Dorfbewohnern gekauft. 1844 stürzte der Turm teilweise ein – jedoch wurde er ein Jahr später wieder aufgebaut, aber nicht mehr ganz so hoch. 1864 weihte Hochwürden Vinzenz Gasser die neuerbaute Josefskirche ein. Im Jahr 1874 werden drei Glocken erwähnt, von denen die mittlere zersprungen war. Die größte der drei Glocken ist historisch denkwürdig. Sie wurde gespendet vom damaligen Landesfürst von Tirol. 1630 musste sie umgegossen werden, dies machte eine Spende des Bischofs von Passau möglich. Warum diese Glocke solche Gunst genoss, ist in keiner Chronik verzeichnet. Auf ihrer Inschrift steht: "Meinen Klang, den schick ich aus und ruf das Volk zum Gotteshaus". Der Hochaltar von 1840 besteht aus einem neuromanischen Aufbau mit den Figuren Hl. Josef mit Jesus, Petrus und Paulus. Der linke Seitenaltar ist in neuromanischer Bauweise gestaltet und mit einer neugotischen Herz-Jesu-Statue geschmückt; der ebenfalls neuromanische rechte Seitenaltar trägt eine neugotische Herz-Mariä-Statue. Linker Seitenaltar: neuromanische Bauweise mit neugotischer Herz-Jesu-Statue; rechter Seitenaltar: ebenfalls neuromanisch mit neugotischer Herz-Mariä-Statue. Glasmalereien von Bernhard Strobl aus dem Jahr 1908 zeigen das Lamm Gottes und einen Pelikan; im Langhaus befinden sich der Heilige Martikn und Hedwig, 1963 von J. Widmoser angebracht. Betsaal und Presbyterium sind mit dekorativen Schablonenwandmalereien verziert.
Die erste Kapelle in Boden wird 1742 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1808 gab der Erzbischof die Erlaubnis, dass in der Kapelle Messopfer dargebracht werden dürfen. Kurz nach der Kaplaneistiftung, wurde der erste Kaplan, Johann Leitgeb, nach Boden beordert. In den folgenden Jahren baute man eine Sakristei an, eine Kanzel und ein Holztürmchen mit zwei Glöckchen.
1838 erfolgte der Kirchenneubau nach dem Plan von Anton Falger aus Elbigenalp. Die Barock-Orgel der Kirche stammt aus Häselgehr und dürfte die älteste Orgel im Bezirk Reutte sein. Sie wurde 1843 von den Dorfbewohnern gekauft. 1844 stürzte der Turm teilweise ein – jedoch wurde er ein Jahr später wieder aufgebaut, aber nicht mehr ganz so hoch. 1864 weihte Hochwürden Vinzenz Gasser die neuerbaute Josefskirche ein. Im Jahr 1874 werden drei Glocken erwähnt, von denen die mittlere zersprungen war. Die größte der drei Glocken ist historisch denkwürdig. Sie wurde gespendet vom damaligen Landesfürst von Tirol. 1630 musste sie umgegossen werden, dies machte eine Spende des Bischofs von Passau möglich. Warum diese Glocke solche Gunst genoss, ist in keiner Chronik verzeichnet. Auf ihrer Inschrift steht: "Meinen Klang, den schick ich aus und ruf das Volk zum Gotteshaus". Der Hochaltar von 1840 besteht aus einem neuromanischen Aufbau mit den Figuren Hl. Josef mit Jesus, Petrus und Paulus. Der linke Seitenaltar ist in neuromanischer Bauweise gestaltet und mit einer neugotischen Herz-Jesu-Statue geschmückt; der ebenfalls neuromanische rechte Seitenaltar trägt eine neugotische Herz-Mariä-Statue. Linker Seitenaltar: neuromanische Bauweise mit neugotischer Herz-Jesu-Statue; rechter Seitenaltar: ebenfalls neuromanisch mit neugotischer Herz-Mariä-Statue. Glasmalereien von Bernhard Strobl aus dem Jahr 1908 zeigen das Lamm Gottes und einen Pelikan; im Langhaus befinden sich der Heilige Martikn und Hedwig, 1963 von J. Widmoser angebracht. Betsaal und Presbyterium sind mit dekorativen Schablonenwandmalereien verziert.