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Bergtouren in den Lechtaler und Allgäuer Alpen Lechtal - Ein Paradies in den Alpen!
Die Bergwelt ist an Vielfalt kaum zu überbieten. Bernhardseckhütte (ca. 2,5 Std.)
Vom Hotel Alpenrose führt ein geschotterter Fahrweg (mit Schranken gesperrt) bis zur Bernhardseckhütte. Kurz vor der Gibler Alm zweigt man links und nach ca. 300 m rechts bei der Wildfütterung ab. Man kann aber auch immer wieder schmale Fußwege benützen, die stets wieder zum Fahrweg führen. Kurz vor der Hütte ist der Fahrweg sehr steil, es empfehlen sich daher Wanderstöcke vor allem für den Rückweg mitzunehmen. Auf der Hütte genießen sie einen wunderschönen Ausblick auf die Tallandschaft, sowie auf die Lechtaler Alpen. Bei trockener Witterung kann man weiter auf die 2.187 m hohe Mutte aufsteigen und von dort nach Bach absteigen. Bewirtschaftet ist die Bernhadseckhütte von ca. Ende Mai bis Mitte Oktober. Die Hütte liegt auf einer Höhe von 1.812 m.
Elmer Kreuzspitze (2.480 m - ca. 4 Std.)
Von Elmen zur Stablalm. Oberhalb den gut markierten Steig (AV Wanderweg 617) entlang, vorbei an einer Jagdhütte, rechts neben der Steinspitze vorbei auf den Grat und diesen weiter bis zum weithin sichtbaren Gipfelkreuz. (großartige Aussicht!)
Von der Elmer Kreuzspitze kann man den Grat entlang über die Mittlere Kreuspitze (2.496 m) zur Bschlaber Kreuzspitze und von dort zur Bortigscharte gehen. Bei diesem kann man links nach Fallerschein absteigen oder geradeaus über den Egger Muttkopf zur Anhalterhütte gehen oder rechts nach Bschlabs absteigen.
Hermann v. Barth-Hütte (ca. 3,5 Std.)
Über Ölberg u. Kogel, vorbei an der Kasermandlhütte auf 1.412 m, zur Materialseilbahnstation. Von hier steigt man durch den Wald, hoch über dem Einschnitt des Balschtentobels, an dessen Ostflanke aufwärts, bis der Gebirgsbach oberhalb der Balschtenhütte überschritten wird. Nun hält man sich links, und bald führen die Kehren ungefähr westlich empor zum Wolfebnerkar mit seiner herrlichen Felsumrahmung. Auf dem Höhenweg nach links, an einer Quelle vorbei, zur Hermann v. Barth-Hütte auf 2.129 m Höhe, die von Mitte Juni bis Anfang Oktober bewirtschaftet ist.
Hochvogel (2.592 m - ca. 4 Std.)
Vom Gasthof Adler (Hinterhornbach) führt ein markierter Weg durch ein kurzes Waldstück über einen freien Hang in den Hochwald. Man kann aber auch von der Gufelbrücke den bequemeren Weg nehmen, der ebenfalls zum Bärenbad führt. Im Hochwald kommt er mit dem vorhin erwähnten Weg zusammen. Zur unbewirtschafteten Schabeggalm und weiter, teilweise durch Latschen, zum Fuß des Südostrückes des Hochvogel, wo man links bei der rot markierten und stellenweise mit Drahtseilen gesicherte Bäumenheimerweg abzweigt. Das brüchige Gelände zwingt besonders nach schlechtem Wetter, wegen Steinschlaggefahr, zu besonderer Vorsicht. Für erfahrene und schwindelfreie Bergsteiger ist dieser Aufstieg dank der herrlichen Tiefblicke in Honrbachtal einer der eindrucksvollsten in den Allgäuer Alpen. Wo die Steilwände beginnen führt der Steig nach rechts hinein in eine aus Richtung Ostschulter herabziehende Geröllschlucht (Steinschlaggefahr!), verlässt sie aber bald wieder nach rechts und führt über die östliche Begrenzungsrippe hinein zu einem Zweiggrat, in dem die Schlucht endet. Weiter nach rechts hinauf auf eine weitere mächtige Rippe, die über Bänder und Rinnen, dazwischen einen lehmige Unterbrechung auf die Grathöhe, zu den Gipfelfelsen leitet. Zuletzt nach links in eine geröllgefüllte Einbuchtung und in ihr gerade zu Gipfel empor. Leichter ist der Aufstieg über den Fuchsensattel (2.039 m), dieser Weg zweigt über der Schwabeggalm ab.
Anhalter Hütte
Ab Hahntennjoch zum Steinjöchl und weiter zur Anhalter Hütte 2.042 m (1,5 h)
Den gleichen Weg zurück oder über Plötzigtal und Bschlaber Höhenweg über die Weiler Zwieslen und Egg nach Bschlabs (3 h)
Dies ist eine Teilstrecke des Adlerwegs.
Hanauer Hütte (1.922 m - ca. 4 1/4 Std.)
leicht, doch das letztes Stück etwas mühsam - rot markiert, Wegweiser
Von Boden erst über die Fundaisbachbrücke, dann über die Angerlebachbrücke durch den Wald zur Angerlealm mit meist geschlossener Almhütte. Weiter mit wunderschönem Blick zur Hanauer Hütte und Parzinn. Der Wirtschaftsweg endet bei der Materialseilbahn. Es geht etwas steiler weiter und zuletzt sehr steil in Serpentinen hinauf zur Hanauer Hütte auf 1.922 m, bewirtschaftet von Pfingsten bis Ende September. Sie ist von herrlichen Bergen der Lechtaler Alpen umgeben.
Roßkarsee (2.123 m - ca. 4 Std.)
Von Gramais über die Kälberwiese, Waldweg, links abbiegen auf den Weg ins Roßkar, zu den rund 35 m hohen Wasserfällen, auf die idylischen Pleschigen Böden, wo sich mäanderähnliche Bächlein durch saftiges Moos schlängeln. Am Oberen Pletschigen Boden rechts weiter zu Roßkarsee auf 2.123 m.
Kogelsee (2.194 m - ca. 2 1/2 Std.)
Vor der Ortsbücke in Gramais links weg durchs Tal hinauf, beim Löschbehälter vorbei und am Wasserhäuschen rechts abzweigen über den Platzbach. Steil aufsteigend durch die Latschen zum Kogelsee auf 2.194 m.
Neerensteig zur Stabelalm (ca. 4 Std.)
Auf der Namloser Straße bei Stanzach bis zur zweiten Kehre oberhalb der Stanzacher Felder, dann nach rechts auf dem Forstweg (Mooswaldweg) bis zum Wegweiser links von diesem Weg, der den Steig mit roter Farbe über den "Schwarzen Dreck" zur Stabelalm markiert. Vom Neerengrat prachtvolle Aussicht nach Vorderhornbach, Martinau, Hornbachtal mit Hochvogel, Wilder, Höllhörner, Hornbachjoch, Jochspitze und Kanzberg. Gutes Schuhwerk und Trittsicherheit erforderlich!
Grubachspitze (2.100 m - ca. 4 Std.)
Vom Friedhof in Vorderhornbach über Wasserfallenboden und Geirenbachle zum Tannenwald. Über die Untere Alm und Graflesseite führt der Weg auf 2.100 m höhe Grubachspitze mit herrlichem Rundblick auf Allgäuer und Lechtaler Alpen.
Bretterspitze (2.608 m - ca. 4 Std.)
Von der Kirche in Häselgehr aus auf dem markiertem Weg durch das Haglertal bei der Hirtenhütte vorbei Richtung Luxnacher Sattel. Bei der Weggabel (beschildert) rechts ab und über Sattelkar, Woleggleskar und Gliegerkar zum Gipfel mit schöner Aussicht. Bei guter Fernsicht ist sogar der Bodensee sichtbar.
Lichtspitze (2.356 m - ca. 3 1/2 Std.)
Von Häselgehr auf der Gramaiser Straße bis fast zur zweiten Kehre. Von dort führt der Weg links ab durch den Bachwald hinauf. Etwa 15 Minuten, nachdem man den Waldrand erreicht, folgt eine Querung nach rechts unter der Westflanke des Gipfels hindurch. Man überquert mehrere Gräben, die trittsicherheit verlangen! Weiter durch Latschengassen, Schutt und Geschröf zum Gipfel mit schönen Aussicht auf das gesamte Untere- und Obere Lechtal, Bschlabertal und Gramaisertal.
Rotwand (2.334 m - ca. 4 Std.)
Von Elmen die Straße nach Bschlabs bis links ein Fahrweg in die Bergmähder abzweigt, diesen bis zu seinem Ende. Von dort rechts den ausgetretenen Steig entlang bis zum Gipfelkreuz. Diese Tour ist bis zum Rotwandfels für Wanderer und von dort nur für geübte Berggeher zu empfehlen. Achtung! Steig nicht markiert ! Ab "Alple" sehr steil und ausgesetzt - Geländekenntnis unbedingt erforderlich!
Klimmspitze (2.464 m - ca. 5 Std.)
Von Elmen zum Weiler Klimm. Bei der neuen Holzbrücke finden sie einen Parkplatz. Nach der Lechbrücke links zwischen den beiden Häusern durch, stoßen sie auf den markierten Weg.
Von Holzgau zur Kempner Hütte (1.844 m)
Vom Ortszentrum aus in Richtung Höhenbachtal, Simswasserfälle, Cafe Uta den Forstweg leicht ansteigend entlang bis zur Unteren Rossgumpenalm von dort ansteigend hinauf zur Oberen Rossgumpenalm und über das Mädelejoch (1.973 m) hinüber zur Kempner Hütte auf Deutschem Staatsgebiet.
Von Steeg auf den Pimig (2.406 m)
Von Steeg nach Kienberg weiter nach Kaisers bis zur Abzweigung nach Boden unterhalb von Kaisers, weiter am Forstweg bis zur Abzweigung zur Mahdberg Alm, von dort hinauf auf dem Steig durch die Viehweiden in steilem Gelände (Vorsicht ist geboten) zur Pimigspitze, das letzte Stück steil ansteigend über Felsiges Gelände bis zum Gipfel der dann wieder grasbedeckt ist.
Von Kaisers zum Kaiserjochhaus (2.310 m)
Vom Gasthof Vallugablick rechts ins Kaisertal in Richtung Kaiseralm durch den Wald hinauf auf dem Forstweg der Leicht ansteigend bis zur Kaiseralm führt, von dort geht es in steilen Serpentinen hinauf über einen Steig durch kleinere Täler, das letzte Stück wieder leicht ansteigend hinauf bis zum Kaiserjochhaus.
Scheibenweg (zur Scheibe) in Holzgau - Gehzeit ca. 3 Stunden (nur für Geübte)
Vom Dorfplatz in Holzgau geht man am Feldweg entlang nach Dürnau, dort den Fahrweg entlang hinauf Richtung Lärchenwald , nach Osten Flussabwärts über die Mühlbachtalbrücke,
nach ca. 50 m zweigt ein Fussweg ab durch den Wald hinauf dann durch Latschenhänge bis zur „ Scheibe“, den gleichen
Weg zurück oder über das „ Hölzle“ entweder zur Sulzlalm oder über die „ Lechtalklause“ und die Feldwege wieder
zurück nach Holzgau.
Pimigspitze (2.406 m) Steeg - Gehzeit ca. 3 Stunden (nur für Geübte)
Von Steeg mit dem Auto Richtung Kaisers, bei der Abzweigung Almajurtal / Leutkirchner Hütte den Weg bis zum Waldanfang (Parkplatz) , von dort zu Fuss weiter den Weg bis
zur Mahdbergalm, dann den markierten Steig hinauf über die Viehweiden in Richtung Pimigspitze, das letzte Stück über
Felsiges Gelände stark ansteigend hinauf zum Gipfel des
Pimig (2.406 m)
Jochweg (Lechweg) Steeg - Holzgau - Gehzeit ca. 1 ½ Stunden
Vom Dorfplatz in Steeg über die Brücke hinüber in die Dickenau
Dort den Feldweg entlang in Richtung Wasserfall und Kneippanlage,
vorbei den Fussweg weiter am Lechufer entlang ein bisschen
Auf und Ab, teilweise im Wald bis zum Ortsteil Dürnau und dort weiter bis nach Holzgau. |
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