Vom Rollstuhl in die Loipe: Lechtal ebnet neue Wege
Breitensport auf schmaler Spur:
Das Wintererlebnis Langlaufen verspürt weiter Rückenwind. Viele begeistert die Bewegung im Schnee und vor grandioser Bergkulisse. Auch Menschen mit Behinderung entdecken zunehmend den Sport als ideales Ausdauertraining.
Das Tiroler Lechtal, bekannt für seine flachen und weitläufigen Strecken, ebnet nun auch dieser Gästegruppe den Weg. Zur Zeit werden viele der rund 250 Loipenkilometer erfasst und in Schwierigkeitsgruppen eingeteilt. Die gesammelten Infos geben dann Rollstuhlfahrern, die gerne auf einem speziellen Schlitten in die Loipe gehen, wertvolle Infos über Streckenprofile, Parkplätze, Serviceeinrichtungen sowie behindertengerechte Hotels und Pensionen.
Der Großteil der Strecken eignet sich bestens für gehandikapte Wintersportler, für Langlaufanfänger und -genießer die auch den Wanderbus des Tales kostenlos benutzen können. Rolli-Detektiv Harald Hörmann testet gemeinsam mit Daniela Köck die Strecken, auf denen Menschen mit und ohne Handikap gemeinsam Sport treiben können.
Und für sportlich Ambitionierte gibt es nun die erste Nordic Wisbi Strecke Europas, auf der man mittels elektronischer Zeitmessung die eigene Fitness testen kann.